Hörverstehen, Teil zwei. Sie hören ein Gespräch über ein Nachbarschaftsfest. Sie hören das Gespräch zweimal. Lesen Sie jetzt die Aufgaben sechsundvierzig bis fünfundfünfzig. Sie haben eine Minute Zeit.

Hallo Ben, schön, dass du Zeit hast. Wir sollten heute die wichtigsten Punkte für unser Straßenfest besprechen. Im letzten Jahr waren viele Nachbarn noch im Urlaub. Diesmal möchte ich den Termin etwas später wählen. Ich schlage den zweiten Samstag im September vor. Am Sonntag haben viele Familien schon andere Pläne, und einige Geschäfte in der Straße wären dann geschlossen.

Samstag passt mir auch. Ich habe gestern mit ein paar Nachbarn gesprochen. Sie würden gern helfen. Sollen wir um zehn Uhr anfangen? Dann hätten wir den ganzen Tag vor uns. Für die Kinder wäre das vielleicht praktisch, weil sie meistens früh aufstehen.

Lieber um elf Uhr. Wir müssen am Morgen erst die Tische aufbauen und die Straße vorbereiten. Wenn wir um acht anfangen, haben wir dafür drei Stunden. Die Besucher können also ab elf kommen. Ende sollte spätestens um achtzehn Uhr sein, damit die Anwohner am Abend wieder Ruhe haben.

Gut, dann tragen wir elf Uhr als Beginn ein. Bevor wir weiterplanen, noch eine wichtige Frage: Haben wir schon die Erlaubnis von der Stadt, die Straße zu nutzen? Wir können ja nicht einfach Autos und Fahrräder umleiten. Bei der Veranstaltung im letzten Jahr musste jemand mehrere Formulare ausfüllen.

Nein, bisher haben wir noch keine Genehmigung. Ich schreibe morgen an die Stadt und frage nach, welche Unterlagen wir brauchen. Ich übernehme das gern, weil ich morgens erreichbar bin. Ohne eine Zusage können wir dort keine Tische aufstellen. Wenn die Antwort länger dauert, rufe ich zusätzlich an. Wir müssen außerdem sicherstellen, dass Rettungsfahrzeuge jederzeit durchkommen.

Danke, Lena. Dann warten wir mit einer verbindlichen Ankündigung, bis wir die Antwort haben. Was machen wir mit dem Essen? Mein erster Gedanke war, alles gemeinsam zu kaufen. Aber dann müssen wir vorher Geld sammeln und wissen, wie viele Leute kommen. Das können wir kaum genau abschätzen.

Ich würde es einfacher machen. Jeder Nachbar bringt etwas Kleines mit, zum Beispiel einen Salat, Brot oder einen Kuchen. So gibt es eine große Auswahl, ohne dass eine Person alles bezahlen muss. Wir stellen eine Liste zusammen, damit nicht zehn Leute denselben Kartoffelsalat mitbringen. Außerdem schreiben wir dazu, ob Nüsse oder andere Zutaten enthalten sind, auf die manche Menschen allergisch reagieren.

Das gefällt mir. Bei den Getränken haben wir schon ein Angebot. Die Inhaberin vom Café an der Ecke hat gesagt, dass sie Wasser und Apfelsaft bereitstellen kann. Sie will damit das Fest unterstützen. Wir müssen also nicht sämtliche Getränke im Supermarkt kaufen. Nur Kaffee bietet sie direkt in ihrem Café an; dafür müssten die Gäste selbst bezahlen.

Das ist eine große Hilfe. Dann brauchen wir noch Becher. Ich möchte möglichst wenig Müll produzieren. Vielleicht bitten wir die Nachbarn, ihre eigenen Becher mitzubringen. An den Tischen können wir Schilder aufstellen. Eine kleine Sammelstelle für leere Flaschen wäre auch sinnvoll, damit am Ende niemand lange aufräumen muss.

Ja, und wir sollten die Kinder nicht vergessen. Sie können natürlich spielen, aber wir brauchen auch ein gemeinsames Angebot. Meine Schwester arbeitet in einem Kindergarten. Sie würde mit den Kindern Bilder malen. Papier und Farben bringt sie mit. Die fertigen Bilder könnten wir an einer Leine zwischen zwei Bäumen aufhängen.

Wunderbar. Das Malen kann nach dem Mittagessen anfangen. Für die Musik habe ich mit der Band aus dem Jugendzentrum gesprochen. Sie können am Nachmittag spielen. Vormittags proben sie noch für ein anderes Konzert und haben leider keine Zeit. Ich schlage deshalb fünfzehn Uhr vor. Eine Stunde Musik reicht wahrscheinlich, sonst können sich die Leute kaum unterhalten.

Einverstanden. Wir müssen aber vorher klären, woher der Strom kommt. Das Café könnte vielleicht helfen. Ich frage dort nach. Falls es regnet, brauchen wir einen Plan. Die Band hat gesagt, dass ihre Geräte nicht nass werden dürfen. Wir könnten ein kleines Zelt ausleihen, aber zuerst sollten wir die Kosten prüfen.

Richtig. Notfalls lassen wir die Musik ausfallen und treffen uns im Bürgerhaus. Für so viele Gäste ist dort allerdings weniger Platz. Deshalb hoffen wir auf gutes Wetter. Nun zu den Plakaten: Sie müssen bis Mittwoch fertig sein. Danach bleiben uns nur wenige Tage, um sie in den Geschäften aufzuhängen und an die Nachbarn zu verteilen.

Ich kann den Text schreiben und einen Entwurf machen. Du könntest die Angaben zur Zeit und zum Essen kontrollieren. Auf dem Plakat sollten wir auch eine Telefonnummer für Rückfragen nennen. Manche ältere Nachbarn benutzen keine E-Mail. Ich nehme dafür meine Nummer, bin aber erst nach siebzehn Uhr zu Hause.

Danke. Schreib bitte dazu, dass alle aus der Nachbarschaft willkommen sind. Die Teilnahme soll kostenlos sein. Freiwillige Spenden können wir für die gemeinsamen Ausgaben verwenden, aber niemand soll sich verpflichtet fühlen. Die Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen. Das ist für mich der wichtigste Zweck des Festes.

Das sehe ich genauso. Damit haben wir heute schon viel geklärt. Wollen wir uns am nächsten Montag wieder treffen? Dann könnten wir die Antwort von der Stadt und meinen Plakatentwurf besprechen. Ich hätte gegen achtzehn Uhr Zeit und könnte die Unterlagen mitbringen.

Am Montag arbeite ich leider lange. Dienstag um achtzehn Uhr wäre besser. Bis dahin weiß ich hoffentlich mehr über die Genehmigung. Wir treffen uns wieder hier im Café. Falls sich vorher etwas Wichtiges ergibt, schicke ich dir eine kurze Nachricht. Sonst gehen wir am Dienstag die offenen Punkte gemeinsam durch.

Abgemacht, Dienstag um achtzehn Uhr hier im Café. Ich bringe den Plakatentwurf mit und frage vorher nach dem Stromanschluss. Du kümmerst dich um die Stadt und die Liste für das Essen. Dann können wir die anderen Helfer informieren. Ich freue mich schon darauf, unsere Nachbarn besser kennenzulernen.

Sie hören das Gespräch jetzt noch einmal.

Hallo Ben, schön, dass du Zeit hast. Wir sollten heute die wichtigsten Punkte für unser Straßenfest besprechen. Im letzten Jahr waren viele Nachbarn noch im Urlaub. Diesmal möchte ich den Termin etwas später wählen. Ich schlage den zweiten Samstag im September vor. Am Sonntag haben viele Familien schon andere Pläne, und einige Geschäfte in der Straße wären dann geschlossen.

Samstag passt mir auch. Ich habe gestern mit ein paar Nachbarn gesprochen. Sie würden gern helfen. Sollen wir um zehn Uhr anfangen? Dann hätten wir den ganzen Tag vor uns. Für die Kinder wäre das vielleicht praktisch, weil sie meistens früh aufstehen.

Lieber um elf Uhr. Wir müssen am Morgen erst die Tische aufbauen und die Straße vorbereiten. Wenn wir um acht anfangen, haben wir dafür drei Stunden. Die Besucher können also ab elf kommen. Ende sollte spätestens um achtzehn Uhr sein, damit die Anwohner am Abend wieder Ruhe haben.

Gut, dann tragen wir elf Uhr als Beginn ein. Bevor wir weiterplanen, noch eine wichtige Frage: Haben wir schon die Erlaubnis von der Stadt, die Straße zu nutzen? Wir können ja nicht einfach Autos und Fahrräder umleiten. Bei der Veranstaltung im letzten Jahr musste jemand mehrere Formulare ausfüllen.

Nein, bisher haben wir noch keine Genehmigung. Ich schreibe morgen an die Stadt und frage nach, welche Unterlagen wir brauchen. Ich übernehme das gern, weil ich morgens erreichbar bin. Ohne eine Zusage können wir dort keine Tische aufstellen. Wenn die Antwort länger dauert, rufe ich zusätzlich an. Wir müssen außerdem sicherstellen, dass Rettungsfahrzeuge jederzeit durchkommen.

Danke, Lena. Dann warten wir mit einer verbindlichen Ankündigung, bis wir die Antwort haben. Was machen wir mit dem Essen? Mein erster Gedanke war, alles gemeinsam zu kaufen. Aber dann müssen wir vorher Geld sammeln und wissen, wie viele Leute kommen. Das können wir kaum genau abschätzen.

Ich würde es einfacher machen. Jeder Nachbar bringt etwas Kleines mit, zum Beispiel einen Salat, Brot oder einen Kuchen. So gibt es eine große Auswahl, ohne dass eine Person alles bezahlen muss. Wir stellen eine Liste zusammen, damit nicht zehn Leute denselben Kartoffelsalat mitbringen. Außerdem schreiben wir dazu, ob Nüsse oder andere Zutaten enthalten sind, auf die manche Menschen allergisch reagieren.

Das gefällt mir. Bei den Getränken haben wir schon ein Angebot. Die Inhaberin vom Café an der Ecke hat gesagt, dass sie Wasser und Apfelsaft bereitstellen kann. Sie will damit das Fest unterstützen. Wir müssen also nicht sämtliche Getränke im Supermarkt kaufen. Nur Kaffee bietet sie direkt in ihrem Café an; dafür müssten die Gäste selbst bezahlen.

Das ist eine große Hilfe. Dann brauchen wir noch Becher. Ich möchte möglichst wenig Müll produzieren. Vielleicht bitten wir die Nachbarn, ihre eigenen Becher mitzubringen. An den Tischen können wir Schilder aufstellen. Eine kleine Sammelstelle für leere Flaschen wäre auch sinnvoll, damit am Ende niemand lange aufräumen muss.

Ja, und wir sollten die Kinder nicht vergessen. Sie können natürlich spielen, aber wir brauchen auch ein gemeinsames Angebot. Meine Schwester arbeitet in einem Kindergarten. Sie würde mit den Kindern Bilder malen. Papier und Farben bringt sie mit. Die fertigen Bilder könnten wir an einer Leine zwischen zwei Bäumen aufhängen.

Wunderbar. Das Malen kann nach dem Mittagessen anfangen. Für die Musik habe ich mit der Band aus dem Jugendzentrum gesprochen. Sie können am Nachmittag spielen. Vormittags proben sie noch für ein anderes Konzert und haben leider keine Zeit. Ich schlage deshalb fünfzehn Uhr vor. Eine Stunde Musik reicht wahrscheinlich, sonst können sich die Leute kaum unterhalten.

Einverstanden. Wir müssen aber vorher klären, woher der Strom kommt. Das Café könnte vielleicht helfen. Ich frage dort nach. Falls es regnet, brauchen wir einen Plan. Die Band hat gesagt, dass ihre Geräte nicht nass werden dürfen. Wir könnten ein kleines Zelt ausleihen, aber zuerst sollten wir die Kosten prüfen.

Richtig. Notfalls lassen wir die Musik ausfallen und treffen uns im Bürgerhaus. Für so viele Gäste ist dort allerdings weniger Platz. Deshalb hoffen wir auf gutes Wetter. Nun zu den Plakaten: Sie müssen bis Mittwoch fertig sein. Danach bleiben uns nur wenige Tage, um sie in den Geschäften aufzuhängen und an die Nachbarn zu verteilen.

Ich kann den Text schreiben und einen Entwurf machen. Du könntest die Angaben zur Zeit und zum Essen kontrollieren. Auf dem Plakat sollten wir auch eine Telefonnummer für Rückfragen nennen. Manche ältere Nachbarn benutzen keine E-Mail. Ich nehme dafür meine Nummer, bin aber erst nach siebzehn Uhr zu Hause.

Danke. Schreib bitte dazu, dass alle aus der Nachbarschaft willkommen sind. Die Teilnahme soll kostenlos sein. Freiwillige Spenden können wir für die gemeinsamen Ausgaben verwenden, aber niemand soll sich verpflichtet fühlen. Die Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen. Das ist für mich der wichtigste Zweck des Festes.

Das sehe ich genauso. Damit haben wir heute schon viel geklärt. Wollen wir uns am nächsten Montag wieder treffen? Dann könnten wir die Antwort von der Stadt und meinen Plakatentwurf besprechen. Ich hätte gegen achtzehn Uhr Zeit und könnte die Unterlagen mitbringen.

Am Montag arbeite ich leider lange. Dienstag um achtzehn Uhr wäre besser. Bis dahin weiß ich hoffentlich mehr über die Genehmigung. Wir treffen uns wieder hier im Café. Falls sich vorher etwas Wichtiges ergibt, schicke ich dir eine kurze Nachricht. Sonst gehen wir am Dienstag die offenen Punkte gemeinsam durch.

Abgemacht, Dienstag um achtzehn Uhr hier im Café. Ich bringe den Plakatentwurf mit und frage vorher nach dem Stromanschluss. Du kümmerst dich um die Stadt und die Liste für das Essen. Dann können wir die anderen Helfer informieren. Ich freue mich schon darauf, unsere Nachbarn besser kennenzulernen.